Mantrailing

Mantrailing setzt sich zusammen aus "Man - Mensch" und "Trail - verfolgen" aus dem englischen. 

Unter Trailen bezeichnet man die Suche des Hundes nach dem Individualgeruch eines vermissten Menschen. Der menschliche Individualgeruch setzt sich aus Hormonen, Abbauprodukten des Körpers (Schweiß), Substanzen aus der Ernährung und Substanzen aus dem Alltag des Menschen (Seife, Zigarettenrauch) zusammen. 

Auch äußere Faktoren spielen hier eine große Rolle. Ist es sehr windig wird die Spur mehr verteilt (der Hund "schwimmt"), ist es neblig verteilt sich der Geruch weiniger (Windstille), regnet es stark wird der Geruch verwaschen, schneit es und gefriert, dann ist der Geruch vergraben.

Eingesetzt werden Mantrailer in der Rettungshundestaffel oder mittlerweile auch bei der Polizei um vermisste Menschen zu suchen. Mantrail Hunde können aus vielen verschiedenen Gerüchen den einen bestimmten Geruch raus filtern und danach suchen. Sie müssen unter Ablenkung, verschiedenen Gegebenheiten, unter vielen Menschen, in Gebäuden oder sogar an wechselnden Orten suchen können. Das ist auch der Unterschied zu anderen Suchhunden wie Fährtensuchhunde, da diese Hunde eine Spur auf dem Boden brauchen. Mantrailer können auch Menschen suchen, die zum Beispiel mit dem Fahrrad oder Bus weggefahren sind. Flächensuchhunde sind ohne Leine unterwegs und geben durch bellen das Objekt an. Es gibt also verschiedenste Möglichkeiten den Hund zum Suchen einzusetzen.

Es ist nicht nur eine "Sportart" für Mensch und Hund, die beide auslastet, sondern auch eine gute Möglichkeit seinen Hund lesen zu lernen, Vertrauen zu schaffen und auch Vertrauen zu geben, sowie eine Therapiemöglichkeit für ängstliche und sensible Hunde und vieles mehr.

Geeignet sind alle Hunde die gesund sind. Wir trailen nur zum Spaß.